Man habe seine internationale Business- und Portfolio-Strategie geändert, drum die Veräußerung in diesem perspektivenreichen aber äußerst schwierigen Subkontinent. Nebenbei, Barista war seit seiner Gründung 2000 in diversen Unternehmenshänden, darunter auch der heimische Tata-Konzern.
Lavazza bleibt bei Barista Kaffeebohnen-Lieferant. Man habe ein langfristiges Abkommen miteinander, heißt es.
„The decision to move out of Barista has been taken accordingly with the global business guidelines of the group to no longer manage directly the coffee shop business,” so Lavazza CEO Antonio Baravalle in einem Statement.
Lavazza, 1895 von Luigi Lavazza gegründet, gilt als siebtgrößter Kaffeeröster der Welt. Ziel sein es, so Baravalle, den Umsatz in den nächsten 10 Jahren um 50 % zu steigern.
Der neue Barista-Besitzer, Carnation Hospitality, hat bereits in anderen Ländern Kaffeebar-Engagements von Lavazza übernommen. Etwa in den Vereinigten Arabischen Emiraten, in Sri-Lanka, Nepal und Bangladesch, so die Veröffentlichungen der Börse in Indien.